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Wir bleiben dran!

Alle Bildungsbemühungen drehen sich im Grunde genommen um eine Frage: Wie können junge Menschen so angeregt und gefördert werden, dass sie später in der Lage sind, ihr Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen?

Die Gemeinde Deizisau hat dazu schon immer brauchbare Antworten gefunden und viel Wert darauf gelegt, die mit Bildung und Erziehung vertrauten Institutionen wie KiGa, Schule, Zehntscheuer und nicht zuletzt die Vereinsjugendarbeit nach Kräften zu unter- stützen.
Auch in den letzten fünf Jahren wurden wieder neue Ansätze gestartet. Die wichtigste Entscheidung betraf den Schulstandort Deizisau, der durch den Wegfall der Grundschul-
empfehlung und der sich abzeichnenden Perspektivlosigkeit der Hauptschule äußerst gefährdet war. Die aufklaffen bereite Lücke ist innerhalb kurzer Zeit mit der  Einführung der Gemeinschaftsschule (GMS) geschlossen worden.
Das Konzept der GMS proklamiert eine offene Schulgemeinschaft und neben der indi- viduellen Förderung gehört der Austausch mit der Kommune zu einem Eckpfeiler des Programms. Anzeichen für die Qualität des Konzepts zeigen sich bereits in der  Anfangs-
phase durch den vorbildlichen Aktivierungsgrad aller am Schulleben beteiligter Person- en: Lehrende, Schulleitung, Eltern, Gemeinde als Schulträger und nicht zuletzt die Schüler, denen die Anstrengungen dienen sollen. Sie geben mit ihrem hohen Engage- ment immer wieder zu erkennen, wie aus Schule eine wichtige gemeinsame Sache gemacht werden kann und wie sich aus einer schnöden Anstalt ein attraktiver Lernort und Lebensraum entwickeln lässt. Das ist sehr erfreulich!

Die schnelle und trotzdem gut fundierte Einführung der GMS in Deizisau war nur möglich, weil man mittlerweile über ein ausdifferenziertes Bildungsnetzwerk verfügt, in dem viele unterschiedliche Einrichtungen Hand in Hand zusammen arbeiteten. Über die Bildungs- koordination war man in der Lage, in relativ kurzer Zeit einen tragfähigen Weg in die ungewisse Schulzukunft von Deizisau aufzuzeigen und vertrauensvolle Brücken zwischen Schulverantwortlichen und Schulträgern zu spannen. Das hat auch viele Skeptiker über- zeugt.

Wie erwähnt steht die GMS noch am Anfang und es wäre verfrüht, von einem ausgereif- ten Erfolgsmodell zu sprechen. Deshalb gilt es nun, den gezeigten produktiven Elan in der Schule und um die Schule herum hoch zu halten und nach Kräften zu unterstützen. Ohne das Mitwirken aller Beteiligten wird sich eine solche große Herausforderung nicht meistern lassen.